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"Nebenwirkungen" des plastisch therapeutischen Gestaltens mit Tonerde
"Zu Paracelsus Zeiten wurden Tonerden gegen Pest und Cholera eingesetzt, indem man Umschläge um die berühmten Beulen und Abszesse machte. Das bekannteste Beispiel von heutiger Anwendung von Erden ist wohl die essigsaure Tonerde. Heilerde z.B. aus Rügen hat eine andere Wirkung. Sie enthält einen geringen Eisenanteil, ist ansonsten aber Carrara-Marmor ähnlich., der hauptsächlich aus Kalziumcarbonat besteht. Die Heilerde laugt Schadstoffe aus der Haut aus und wirkt somit als Entgiftungstherapie. Sie wird auch gerne in Dampfbädern verwendet.
Grüne Mineralerde (ähnlich wie sie in der Wirkstatt verwendet wird), wird unter der Erdoberfläche gewonnen. Hierbei handelt es sich um Tonerde, die noch aus der Eiszeit stammt und daher von Umweltverschmutzung verschont geblieben ist. Sie enthält ausser Eisen auch Kupfer, dem sie ihre grüne Farbe verdankt. Und einen hohen Anteil an Kieselerde, Siliziumoxyd, Zink und Selen. In Verbindung mit Feuchtigkeit entwickelt Mineralerde kapillare Saugkraft und kann Schad- und Fremdstoffe aufnehmen, binden und elimininieren."
Auszug aus: Dr. Michaela Dane; Die Heilgeheimnisse des Paracelsus, Allegria- Verlag