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Zur Frage der Masernimpfung

Das menschliche Immunsystem ist für die Aufrechterhaltung von Gesundheit und Krankheit ein zentraler Faktor. Die Stabilität und Funktionsfähigkeit eines starken Abwehrsystems bilden die wichtigsten Aspekte für den menschlichen Körper im Umgang mit allen äusseren Einflüssen. Bereits als kleines Baby wird man heute konfrontiert mit der Frage nach Impfungen aller Art. Geht man nach den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit, müssten im Laufe der Kindheit etwa 40 Impfungen vorgenommen werden.


Was aber ist Sinn und Zweck einer Impfung? Die Impfung bringt durch ihre Substanz einen Prozess im Körper in Gang, welcher die eindringenden oder potentiellen äusseren „Störefriede“ vernichtet und bekämpft. Somit wird der Körper von deren Wirksamkeit verschont und nicht mit diesen Bestandteilen konfrontiert. Das aber heisst gleichzeitig, dass das Immunsystem nichts mehr zu tun bekommt. Wesentliche Stoffe und Einflüsse werden abgewehrt, bevor das Immunsystem sich selber damit auseinandersetzen muss. Was aber geschieht durch eine aktive Einflussnahme dieses Immunsystems im menschlichen Körper mit der Umwelt? Nichts weniger als eine Stärkung! Der Körper lernt mit schädlichen Einflüssen umzugehen und verhindert so im Laufe des Lebens viele Krankheiten, welche entstehen könnten. Durch diese Schwächung des Hauptmotors menschlicher Abwehr ist aber auch Tür und Tor geöffnet für eine Gesamtschwächung des Körpers. Dadurch wird er anfälliger für Krankheiten. Eine ständige Erneuerung dieser Impfungen (z.B. Grippe etc.) kann zudem nachweislich eine Immunresistenz verursachen und deren Wirksamkeit verhindern.


Die Hauptaufgabe des Immunsystems im Kindesalter ist das frühe Erlernen und Erkunden dieser äusseren Einflussfaktoren, seien dies nun Viren, Bakterien oder andere Schädlinge. Dadurch bildet das Abwehrsystem eine sehr komplexe und weise Überlebensstrategie für alle zukünftigen Lebenslagen. Man kann daher sagen: Je mehr äussere Einflüsse herangebracht werden, z.B. durch Impfungen, umso weniger ausgeprägt und wirksam werden diese Strategien entwickelt und ausgebildet.
Einen besonders wichtigen Prüfstein im Leben jedes Menschen sind dabei die sogenannten Kinderkrankheiten. Sie sind nicht etwa „sinnlos“ im Sinne einer materialistischen Schulmedizin, sondern sogar sehr sinnvoll im Sinne des oben gesagten. Sie verhindern in besonders ausgeprägter Weise künftige „Folgeschäden“, welche als ständiger Widerstand gegen den gesunden Körper agieren. Eigentlich sind diese Dinge durchaus erforscht und einsichtig. Ein massiver Hinderungsgrund für diese gesunden Einsichten diesbezüglich ist die Erzeugung von Angst bei allen Beteiligten. Dieser ominöse „eine Fall“ von Tausend, welcher tödlich enden kann. Wenn wir uns überlegen, wie oft wir uns im Leben in solche Risiken begeben, welche ebenfalls mit diesem einen von tausend Fällen – vielleicht tödlich – enden können, dann wird uns klar um was es hier eigentlich geht.


Eine gesunde Wirtschaft braucht bekanntlich einen guten, wachsenden Markt. Im Falle der Gesundheitsindustrie ist aber dieser wachsende Markt fatalerweise der kranke Mensch! Alle Menschen, welche sich diese Tatsache einmal klar vor Augen führen, wissen auch die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Es gibt in diesem Markt zwei Faktoren, welche hinderlich sind für ein „gesundes Wachstum“: Der gesunde Mensch und der tote Mensch! Am einträglichsten sind die chronisch kranken Menschen…
Das heisst, er wächst erst mit der Zunahme von Krankheit! Die Frage ist berechtigt: Welche Interessen werden hier wirklich vertreten?
Es soll damit aber keinesfalls ein Schwarz-Weiss Standpunkt vertreten werden, welcher darauf ausgeht, alle Einflüsse von aussen zu vermeiden und generell alle Impfungen abzulehnen. Wie immer müssen alle Fälle individuell angeschaut und beurteilt werden und Spitzenrisiken allenfalls durchaus mit entsprechenden Impfungen abgedeckt werden. Es kann aber  auf keinen Fall darum gehen, die „schwarze Variante“ zu wählen und allfällige Risiken pauschal durch gesetzesverordnete Kampagnen abzudecken. Es gibt immer Restrisiken, nicht nur in der Gesundheitsfrage, sondern auch im Sport, im Alltag, bei der Arbeit. Nichts kann versichert werden. Und generell muss zu bedenken sein, welche allfälligen Risiken selbst durch einen Impfstoff in einigen Jahren wieder aufgedeckt werden könnten (Stichwort: Contergan…). Der sicherste Weg zu einer stabilen Gesundheit bietet, davon bin ich zutiefst überzeugt, der eigene Körper selber.


Urs Weth