Informationsblatt zur plastisch künstlerischen Therapie
Allgemeines
Mit der plastisch-künstlerischen Therapie ist ein therapeutisches Schaffen und Wirken gemeint, wo es nicht primär um das Endprodukt geht, sondern um den übenden, prozesshaften und schöpferischen Umgang mit den bildhauerischen Mitteln: Ton, Holz und seltener auch Stein.
In einem individuellen Prozess, in welchem die Eigenaktivität des Tätigen gefordert wird, können wirkungsvolle Impulse im Krankheits- oder Krisenverlauf gegeben werden. Dies sind in der Regel keine kurzzeitigen Prozesse. Aber in intensivem Bemühen, ständig die eigenen Grenzen zu spüren und zu überwinden, oder in spielerischer und künstlerischer Art und Weise Kernfragen zu erleben und erkennen, können die Erfolge umso nachhaltiger eintreten. Der Therapeut hat darinnen eine begleitende und beratende Funktion.
Sollte das handwerkliche und technische Erlernen etwa der Töpferkunst oder Ähnliches im Vordergrund stehen, so ist diese Therapieform ungeeignet.
Bitte beachten Sie auch den Artikel über die sieben Leitkräfte!
Rhythmus
Wenn möglich, ist ein Rhythmus von einer Stunde pro Woche einzuhalten. In manchen Fällen macht es Sinn, anfangs zwei Stunden pro Woche anzusetzen. Die ersten vier Therapiestunden sind als beiderseitige Probezeit anzusehen.
Bitte fragen Sie hier nach möglichen Therapieplätzen.
Besprechungen und Berichte
Besprechungen mit Eltern von Kindern werden in der Regel zwei Mal jährlich angesetzt. Ausnahmsweise auch bei Therapieabschluss oder nach Aufforderung der beteiligten Vertrauenspersonen. In demselben Rhythmus werden auch Berichte über den Therapieverlauf an die Zuweisungsärzte verfasst.
Kosten
Wirkstatt-Richttarife: Bitte fragen Sie hier nach!
Allfällige Brände von Arbeiten sind möglich, werden aber incl. Materials separat verrechnet. Ebenso Berichte und allfällige Arzt/Eltern/ Patientenbesprechungen. Alle anderen Tarife auf Anfrage.
Rückvergütungen siehe unter Krankenkassen.
Krankenkassen
Da die Regelungen der verschiedenen Kassen sehr unterschiedlich ausfallen, ist es ratsam, eine allfällige Kostenübernahme zum Voraus abzuklären. Grundsätzlich wird aber immer eine Zusatzversicherung mit einem Arztzeugnis für diese Therapie nötig sein.
Der Therapeut ist im erfahrungsmedizinischen Register EMR, sowie in der ASCA (Westschweiz) eingetragen und somit bei den meisten angeschlossenen Kassen anerkannt. Bitte erkundigen Sie sich bei hier, ob Ihre Kasse Beiträge entrichtet und schauen Sie unter der Methodennummer 148! Die Methodenliste des EMR wir laufend aktualisiert.
Bitte beachten Sie auch die Krankenkassenempfehlung der Wirkstatt für Zusatzversicherungen!
Ausfälle von Therapiestunden
Solche müssen so weit möglich immer bis zum Vorabend des fälligen Termins abgemeldet werden. Unabgemeldete Stunden werden zum halben Tarif, bei Wiederholung zum vollen Preis verrechnet.
Standort
Die Wirkstatt für plastisch künstlerisches Schaffen befindet sich in der Largitzenstrasse 74 in 4056 Basel. (Tramlinie 3, Richtung Bourgfelden, Haltestelle Felix-Platter-Spital, dort vis-à-vis vom Haupteingang beginnt die Largitzenstrasse. Nach ca. 100m links befindet sich die Praxis. Telefon/Fax 061/381 25 82. Oder per Email an: wirkstatt@bluewin.ch
Ärztliche Begleitung
Eine ärztliche Begleitung wird gewährleistet durch Dr. med. Hansruedi Merk, Largitzenstrasse 74, Basel oder durch die meisten Zuweisungsärzte. Es finden regelmässig Fallbesprechungen statt. Therapieberichte werden mindestens einmal jährlich vom Therapeuten verfasst.
Basel, im August 2007